Peter Grund. Ein deutscher Architekt unter drei politischen Systemen

Peter Grund war zwischen 1923 und 1933 in Dortmund tätig. Der erfolgreiche Architekt vereint in seinem Werk Tradition und Moderne. Zusammen mit Karl Pinno plante und führte er unter anderem den Bau der Nicolaikirche (1929/30) im Kreuzviertel aus – als erste deutsche Stahlbetonkirche. Auch der Entwurf des modernen Kubus der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (1928) stammt aus seiner Hand. Die Projektleitung haben Prof. Dr. Renate Kastorff-Viehmann und Prof. Dr. Jörg Stabenow vom Fachbereich Architektur der FH Dortmund sowie Prof. Dr. Wolfgang Sonne von der TU Dortmund inne. Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Das vorrangige Interesse der Dortmunder Wissenschaftler besteht darin, das Tätigkeitsprofil von Peter Grund in seiner Kontinuität über drei politische Systeme hinweg zu erforschen und als exemplarische Architektenlaufbahn auszuleuchten. Teile des Vorhabens sind die wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses, die Sicherung biographischer Informationen und die Erarbeitung eines kompletten Werkverzeichnisses. Der Dortmund betreffende Nachlass-Teil des Architekten befindet sich seit einigen Jahren am Fachbereich Architektur der FH Fachhochschule Dortmund.

https://www.fh-dortmund.de/de/news/2017/03/architektur-dfg-foerdert-forschungsprojekt-zu-peter-grund.php
http://www.tu-dortmund.de/uni/de/Forschung/aktuelles/meldungen/2017-03/17-03-07_peter_grund/index.html