Ruhrmoderne

Das Ziel des Projekts Ruhrmoderne ist es, ein kulturelles, soziales und wirtschaftliches Konzept zur Stadt- und Regionalentwicklung zu entwerfen, das auf dem Erbe der Moderne der Nachkriegszeit im Ruhrgebiet aufbaut. Dieses Konzept findet seinen Ausgangspunkt im Entwurf von Alternativen zu Musealisierung und Abbruch.

Viele der modernen Gebäude zeugen vom Willen der Kommunen ihren Bürgern öffentliche Innen- und Außenräume zu bieten. Sie sind Symbole einer vergangenen Öffentlichkeit. Um Zugang zu einer neuen Öffentlichkeit zu bekommen, ist es notwendig neue öffentliche Programme zu entwerfen. Damit können bestehende, aber auch neue Volumen in den Städten aktiviert werden. Genauso notwendig ist es, Programme für eine neue Öffentlichkeit im Stadtaußenraum zu entwickeln. Dadurch könnten städtische Grünflächenflächen von passiven zu aktiven Erholungsräumen transformieren.

Um einen guten Überblick vom Ausmaß der Ruhrmoderne zu bekommen, beginnt das Projekt mit einer umfassenden Bestandsaufnahme des modernen Erbes. Basierend auf dieser ersten Untersuchung würden Experten in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen das Konzept Ruhrmoderne mit spezifischen Entwicklungsstrategien für die Region entwickeln.
Nur wenn es gelingt lokale Akteure aus der Bevölkerung und die lokale Politik für das Projekt zu gewinnen, wird die Ruhrmoderne funktionieren. Erst dann können bestehende Ressourcen gebündelt werden um möglicherweise eine neue Phase der räumlichen Entwicklung im Ruhrgebiet einzuläuten.

Quelle: ruhrmoderne.com

Projektorganisation:
TD
Theo Deutinger
Lisa Deipenbrock
info@ruhrmoderne.com

Unterstützende Projektorganisation:
StadtBauKultur NRW
Christine Kämmerer
christine.kaemmerer@stadtbaukultur.nrw.de

Foto: ruhrmoderne.com