Stahlarchitektur im Ruhrgebiet

Interview für Deutschlandfunk Kultur, Echtzeit am 11.8.2018.
Metallfassaden haben ihren Reiz. Aber sie haben auch ihre Tücken, wie man etwa an der Freien Universität Berlin sehen kann. Dort trägt ein großer Hörsaal- und Seminarraumkomplex den Namen „Rostlaube“. Nicht ohne Grund. Jean Prouvé. Menschen, die sich für Möbel und Einrichtung interessieren, kennen diesen Namen. Und vielleicht haben einige auch einen Jean-Prouvé-Tisch zuhause stehen – mit Holzplatte und schwarzen, sich spreizenden Stahlbeinen, die oben breit und unten schmal sind. Dieser Jean Prouvé hat Stahl geliebt. Er entwickelte transportable Stahlhäuser. Und er hat auch die Stahlfassade der sogenannten  „Rostlaube“ entworfen.

Im Ruhrgebiet erlebte die Stahlarchitektur nach dem Krieg eine Hochphase, da Firmen wie Thyssen, Krupp und Hoesch in dieser Hinsicht sehr experimentierfreudig waren. Welche Bauten damals entstanden und was das Besondere an ihnen war, darüber hat Katja Bigalke mit der Architekturhistorikerin Alexandra Apfelbaum gesprochen.

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